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Warlich aktuell – Januar

  

Interview mit Stefan Warlich

Umweltaspekte werden immer wichtiger

Für viele Kunden werden ökologische Aspekte immer wichtiger. Die Warlich Mediengruppe setzt bei der Herstellung von Druckerzeugnissen deshalb zunehmend auf umweltfreundliche Produktionsweisen. Im Interview mit Dipl.-Ing. Stefan Warlich, Geschäftsführer der Warlich Druck Meckenheim GmbH, erfahren Sie, wie das Unternehmen zum Thema "Umweltschonendes Drucken" steht.


Der Klimagipfel in Kopenhagen hat das Thema Umweltschutz erneut in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Wie stehen Sie zum Thema Umwelt?

Stefan Warlich: Nicht erst seit Kopenhagen wissen wir alle, dass wir uns um unsere Umwelt und unser Klima Gedanken machen sollten und schnell handeln müssen. Hier sind aber nicht nur die Regierungen weltweit in der Verantwortung, sondern ebenso jeder Einzelne. Umweltschutz fängt in den eigenen vier Wänden an oder beim Autofahren. Und auch Unternehmen müssen sich dem Schutz der Umwelt und des Klimas im besonderen Maße widmen und danach handeln!

Wie trägt Ihr Unternehmen, die Warlich Mediengruppe, zu einem umweltbewussten Handeln bei?

Warlich: Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, wie das Druckereigewerbe einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Das fängt an mit einem umweltbewussten Einkauf von Papier: Wir verwenden ausschließlich Papiersorten, die chlorfreí gebleicht sind. Viele Papierarten enthalten einen hohen Anteil an Recyclingpapier, und einige Papiere sind als Produkte aus ökologisch nachhaltiger Waldwirtschaft zertifiziert, wie zum Beispiel FSC-Papiere. Unseren Kunden bieten wir eine ausführliche Beratung an, welche Papiere sich unter ökologischen Gesichtspunkten besonders eignen.

Zum Stichwort Papier – ein wichtiger Aspekt umweltfreundlichen Druckens ist sicher auch die Vermeidung von unnötigen Papierabfällen.

Warlich: Sicherlich fängt der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen bei der Abfallvermeidung an. Hierbei spielen die modernen digitalen Drucktechniken eine wesentliche Rolle. Der Prozess der Druckplattenbelichtung wird erst aktiviert, wenn alle Prüfungen der Daten erfolgt sind und die Druckfreigabe erteilt wurde. Bis dahin bleiben die Daten digital. Damit wird unnötiger Abfall vermieden. Eine nachhaltige Abfallwirtschaft betrifft aber nicht allein den Papierabfall.

Welchen Stellenwert hat die Abfallwirtschaft in Ihrer Druckerei?


Dipl.-Ing. Stefan Warlich, Geschäftsführer der Warlich Druck Meckenheim GmbH

Warlich: Nachhaltige Abfallwirtschaft fängt bei uns bereits in der Druckvorstufe an. Durch eine schlanke Unternehmensstruktur fallen in der Druckvorstufe Abfälle nur noch im geringen Umfang bei der Druckplattenherstellung, hauptsächlich Entwickler, an. Der Abfall wird über zertifizierte Firmen entsorgt. Abfallwirtschaft ist bei uns ein großes Thema, sei es die Vermarktung von Abschnittpapier oder Einrichtebogen, aber auch von Verpackungsfolien, Kartonagen, Dosen und Aluminium. Weil wir ökologisches Wirtschaften und die Einsparung von Ressourcen wirklich ernst nehmen, können wir in puncto Abfallwirtschaft sogar noch Profit erzielen.

Worauf ist im Hinblick auf einen ökologischen Herstellungsprozess in der Druckerei noch zu achten, zum Beispiel auch beim Einsatz von Chemikalien?

Warlich: Schon zum Schutz unserer Mitarbeiter achten wir auf eine umweltverträgliche Produktionsweise. So verwenden wir zum Beispiel Wasch- und Putzmittel weitestgehend auf Ökobasis. Im Druckprozess setzen wir unter 4% Alkoholfeuchtung ein. Zeitweise haben wir sogar alkoholfrei gedruckt, je nach den technischen Gegebenheiten.

Welche Maßnahmen hat die Warlich Mediengruppe zur Energieeinsparung getroffen?

Warlich: Energieeinsparung findet auf allen Ebenen statt: sei es bei der Gebäudeisolierung, der Wärmenutzung der Maschinen, einer energiesparenden Beleuchtung oder bei energieeffizienten, aber dennoch auf Sicherheit ausgelegten Serverstrukturen bis hin zu sparsamen Fahrzeugen im Fuhrpark.

Welche Ziele setzen Sie sich für die Zukunft?

Warlich: Ziel der Warlich Mediengruppe ist es, das Umweltmanagement in unserem Unternehmen stetig weiter zu verbessern. Das heißt: Umweltschutz und Ressourceneinsparung auf allen Ebenen des Betriebes. Eine gute Ökobilanz ist uns sehr wichtig.

 


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